von Peter Herrmann, ab dem 2. Februar 2026
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Umdenken
 

Als der geschätzte Noam Chomsky Herrn Trump als neuen Hitler bezeichnete, dachte ich, das Alter vernebelt bei dem da was. Ich dachte anders, dachte, Trump würde die USA im Multipolarismus neu positionieren.

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2.2.2026
nix
Au Mann
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Das ist jetzt hart. Venezuela, Panama, Iran, Malakka ...

Dass nicht alles so verlief, wie ich mir das auf der Avenue Madiba zusammendachte war mir schon 2016 klar. Aber dass da Jemand kam, der mit der linken Korruption aufräumte, das war toll und anregend. Der den Deep State aufmischelte, der nach Wahlfälschung wiedergewählt wurde und dem Pharma-Imperialismus auf die Finger klopfte. Der den Genderscheiß so nannte und Männer als Männer bezeichnete. Der den Krampf mit Windrädern benannte und noch viel mehr so Zeugs, was mir toll in den Kram passte.

Das war eine Zeit lang hoffnungsvoll interessant. Ich war aber auch misstrauisch, das muss ich mir zugute halten, auch wenn die werten Leser das nicht immer mitbekamen. Misstrauisch, weil der Mann mir zu sehr von ethnischreligiösem einseitigen Kapital umgeben war, die den schmutzigsten mir bekannten Geheimdienst betrieben. Für kurze Zeit hatte ich meine Abneigungen gegen die USA aufgegeben die mich seit Vietnam prägte, war aber misstrauisch, weil Trump rundherum von Juden umgeben ist und nach der Ermordung von Charlie Kirk wurde ich dann latent misstrauisch.

Wie wollte der Mann einen Krieg in der Ukraine in 24 Stunden beenden, wenn er gleichzeitig das Vorgehen Israels verteidigte? Da steckten dieselbe Interessen und dieselben Leute dahinter. Ein Widerspruch, der sich mir nicht aufdröselte. Mit solchen glorreichen Erscheinungen kann ich dialektisch noch eine Weile weitermachen und fabriziere doch nichts Anderes als Geschwurbel. Doch dann auf meiner rinkslechten Wanderschaft durch die Medien: Ein Artikel, der mir den Titel für die neue Seite lieferte. Umdenken.

Wollen Sie mal so richtig Scheiße drauf sein? Dann gehen Sie auf Global Bridge Operation Pivot – Wie Trump die Weltordnung zertrümmert, um Amerika zu retten.

Da steht viel drin, was ich überarbeiten muss. Mir fehlt gerade der Standpunkt. Alles wackelt instabil. Ich Hornochse glaubte, er schafft den Genderbockmist ab, statt dessen ist Westeuropa vom Osten abgeschnitten und die Gastanks sind leer.

Das mach die nicht sympathischer, die über Jahre undifferenziert Schmutz warfen und sich da verweigerten wo die Entwicklung lange positiv war, Wo Kennedy das Lager wechselte und Vance den Leuten wie Merz, Macron und von der Leyen sehr berechtigt Totalitarismus und Lügen vorwarf.

Es gibt bei diesem kurzen Artikel über Umdenken und Au Mann kein wirkliches Ende im Sinne von Resultat. Es sei denn, man sieht Umdenken als einen Appell an Flexibilität. Ich halte mich deshalb ganz antidepressiv für interessant und werde mich diesbezüglich beobachten. Vom Inneren, wie man etwas auf den Leim gehen kann oder vom Äußeren, wie sich Etwas zu etwas ganz anderem entwickeln kann wie vorgesehen.

Und Da. Genau wo ich Über das Nachdenkliche schreibe bekomme ich auf Whats App die Antwort auf mein grübeln: Ob ich Doctor Hyriane brauche? Meine kleine Assistentin, die ich schon fast eine Woche nicht mehr sah.


 
 

Wohin geht die Reise?


8.2.2026
nix
Aw: Oh jeh oh weh
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Chère ......., ich bin manchmal ein solch ein Volltrottel. Ich denk ständig, wenn ich freundlich bin, sind alle ehrlich. Ich bin jetzt schon hunderte Male damit reingefallen und bin immer noch zu blöde daraus zu lernen.

Der Mechaniker stellt mit das Auto vor die Türe Ich frage ob er alles wie besprochen gerichtet hat. Ich bräuchte jetzt nicht Probefahren, oder? Nein, nein, alles in Ordnung. Die neue Lackierung sieht schön aus und ich bezahle. Ich stell mir das Auto in den Hof und studiere die Armaturen um zu lernen. Irre viel Knöpfe und Schalter. Ich drück was mit Scheibenwasser, da spritzt das das Wasser über die Haube und ein Plastikteilchen rollt nach vorne runter. Was hab ich denn da im Nacken? Der Stoff von dem Teil, das das Schiebedach innen verdeckt kommt runter. Da oben ist alles aus der Halterung raus, war nur hineingedrückt und unauffällig verkantet. Ich fahr um die Ecke zum Bierchen, da klappert es immer noch vorne im Bereich vom Querlenker. Der Ventilator ist in Dauerbetrieb und macht höllisch Lärm. Ich suche Knöpfe, suche suche, denk ist Klima, doch nichts zum abschalten.

Das Auto zu verschließen geht nicht. Der Schweißer um die Ecke, der das Auto kennt, dem ich meinen alten 320er zum restaurieren brachte, sagt, ich müsse halt noch am Anfang, bis es von einem Elektriker geregelt ist, zuerst an den drei anderen Türen die Knöpfe drücken und dann mit dem Notschlüssel manuell die Fahrertüre schließen. Au danke, toll, gute Idee um ein paar Tage zu improvisieren. Zurück im Haus probier ich das und stelle fest, hinten, Türe rechts ist gar kein Knopf mehr zum drücken.

Ich habe an beiden Seiten beim Querlenker neue Teile einpressen lassen, habe für den Stoßdämpfer Reparatur bezahlt. Ein Lärm der nicht war, als ich das erste Mal Probegefahren bin. Ganz sicher nicht, denn dann hätte ich das Auto nicht genommen. Einen Elektriker für die Heckklappe bezahlt, die nun die einzige Türe ist, die sich verschließen und öffnen lässt, bezahlt, und niemand sagt mir, dass der ganze Rest nicht geht. Als ich Probegefahren bin klapperte nichts und auch kein Ventilator war im Dauerbetrieb. Das war vor dem Auffüllen von Gas und Öl und dem Service für die Klimaanlage. Der Schlüssel zum verschließen ging und auch von der Decke hing nichts herunter.

Als ich nach Bezahlen zwei Tage später das Auto abholte, saß eine Bremse fest und man hatte mir eine alte Batterie eingebaut. Das Auto sprang nicht mehr an. Ein Schlüssel fehlt. Ein Filter der über der Batterie angebracht war, ließ sich glücklicherweise wiederfinden. Die Armaturen zeigen weiterhin an, dass ich in eine Werkstatt soll, weil es mehrere Probleme mit den Bremsen gäbe, die ich in Auftrag gegeben habe zu überprüfen. Es leuchtet weiterhin genauso wie vor Auftragserteilung.

Das einzige mit was ich mich gerade trösten kann, dass ich ich hier von Menschen beschissen werde, es mit meiner Naivität zu tun hat und das immer noch weniger ist als in Deutschland, wo der Staat bescheisst und von allem auch noch über die Hälfte abkassiert.

Ach ja. Da fällt mir ein, darf ich nicht vergessen, nachher zu schauen, ob der Mechaniker eine Verschluss für die Ölprüfung gefunden hat. Die fehlt. Und dann brauch ich noch die Abdeckung für den Heckbereich. Weil der Öffnungsmechanismus nicht mehr ging, hat Jemand mit Gewalt die seitlichen Halterungen abgebrochen.


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Der Mechaniker hat einen Verschluss gefunden und ich habe unfairerweise unterschlagen, dass er einen erheblichen Einfluss auf den Kaufpreis hatte. An der hinteren Abdeckung fehlt übrigens nur ein Stift.

Wochenende haben den schönen Nebeneffekt, dass man zum Nachdenken und Umdenken kommt.


8.2.2026
nix
Auspacken
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2013, kurz nach der Ausstellung Bye-Bye Berlin mit Jürgen Schadeberg und einer folgenden korrupt-feministischen Ausstellung in Kooperation mit dem ifa führte die Lustlosigkeit von Ausstellungen machen zum Beschluss des Aufhörens. Frisch einer Vergiftung entwischt, nach Jahren von zwei zu einer vereinten Intrigen, bei denen Verfahren gegen mich in einer Menge gemacht wurden, die strategisch dazu dienten, einen finanziell in die Knie zu kriegen. Die Verwendung eines Satzes aus einer Expertise von Plankensteiner, die die gar nicht hätte machen dürfen, also ungültig war, sei Behinderung der Ermittlungen. Batsch, wieder ein Prozess mehr. So müssen Sie sich das vorstellen. Vor dem Hintergrund einer überlasteten Justiz musste ich mit sechs Anwälten parallel arbeiten.

Vor der Vergiftung von Fremden gabs noch eine Nervenkrankheit, die ich beide mit Hilfe meiner Medizinerfreunde sowie extrahierten Schlangen- und Eidechsengift wieder loswurde. Eine Bürokratie, bei der einem auch noch ständig Betrugsabsicht unterstellt wurde und einem Berlin ohne Käufer, bei der neu zu gründende Galerien als Programme gegen Arbeitslosigkeit gefördert wurden. Institutionen stellten grundsätzlich andere Künstler aus Afrika aus als die in meinem Programm, so dass es zu keinen finanziell fruchtbaren Kooperationen kommen konnte oder dass man mit betrügerischer Absicht in Programme eingebaut wird, um unwissentlich Propaganda mitzutragen wie von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Africom der Amis. In diesem Stil gehen die Gründe weiter bis es hieß: Schluss. Verarschen kann ich mich selbst.

Ich verpackte alles und wollte meine Zeug nach Afrika schicken. Da ist ein erster Teil angekommen, nach nun über 12 Jahren.


 
 

Ein neuer Anfang ?

 

12 Jahre finanziere ich nun schon Lagerung einer Menge von fünf Containern und hatte es nicht geschafft einem Teufelskreis zu entkommen. Immer eine Spur mit der Zahlung hinterher, reichte keine Geschäft um endlich zu verschiffen. Immer nur, wie verhext, zur Tilgung. Langjährig Freundinnen und Freunde meiner Tätigkeiten kennen das Spiel, wie meine Galerie kaltgestellt wurde, bei dem ganz zum Schluss der über die Justiz geführten Intrige 2016 noch meine Familie hineingezogen wurde.

Ich blicke zurück und denke, dass ich darüber nicht mal schreiben kann. Das alles ist so unfassbar verrückt, dass einem Niemand glaubt. Die Intrigen verfolgten mich bis Togo. Erst da begann ich langsam die Zusammenhänge zu begreifen. Ein dicker „Unerledigt”-Ordner steht bis heute als Erinnerung, den ich mir damals, 2014, im Fluggepäck aus Berlin mitgenommen hatte. Aus Pflichtbewusstsein. Ein dicker Ordner, der sich, fast ohne meine Zutun Papier für Papier von alleine Erledigte. Einfach nur, weil ich weg war. Im Moment muss ich nur ein paar versehentlich mit hineingezogene Freunde oder Einlieferer noch befriedigen, deren Verbindlichkeiten ich aber auch fast alle hinter mir habe. Sehr erleichternd übrigens. Wenig empfinde ich schlimmer, als dass ausgerechnet die, die am meisten Geduld hatten, glauben könnten, ich hätte sie absichtlich angelogen. Für ganz zum Schluss habe ich dann noch ein paar Freunde aufgehoben, für die ich mir irgendwas Spezielles ausdenken möchte.

Das Schlimmste an der Situation war Familie. Als 2016 endlich die Intrigen aufhörten, nachdem man mich versuchte mit Bananendieben und gefakten Ankäufen versuchte hereinzulegen, ging etwas weiter, was ich mir in Alpträumen nicht hätte vorstellen können. Mir fehlten ständig etwa 15.000 € um in Lome mit meinem in Deutschland gelagerten Inventar wieder loslegen zu können. Ein Bruder half aus mit 300 €, mit 1.500,- €, mit 500,- € und Anfangs freute ich mich. Immer wieder konnte ich ein Löchlein stopfen oder Miete bezahlen. Doch irgendwann, nach mehreren Anfragen an ihn und die Mutter, ob es nicht möglich wäre, mir die fehlenden 15.000 zu finanzieren, von denen ich nach Ankunft in Lomé und nach Verkauf der LKW’s in die alles geladen war, damals ging das noch, heute nicht mehr, und ich 8.000,- davon nach etwa drei Monaten wieder tilgen könnte, wurde ich misstrauisch. Misstrauisch, weil die kleinen Häppchenkredite nach Jahren das Mehrfache von 15.000 € ausmachten.

Ich stellte Fragen. Auch Fangfragen und mehr und mehr begriff ich, in eine Schuldenfalle gelockt worden zu sein, denn Brüderchen wollte das Haus der Eltern zu einem günstigeren Preis haben als am Markt üblich. Wäre ja nicht schlimm an sich, es ist alles eine Frage des sich Einigens. Doch nun merkte ich das erste Mal, dass mich die gesamte Familie anlog. Sie selbst hatten enorme Kredite über das Familienkonto laufen. Um mir aber zu verheimlichen, dass es das überhaupt gab, mussten erst beide Eltern verstorben sein, damit man mich informierte. Aber nicht informiert von der Familie, sondern nun als Mitglied der Erbengemeinschaft von Banken, Behörden und Versicherungen. Vier Einbrüche der Bananendiebe, eine Sepsis mit haarscharfem Entrinnen einer Beinamputation, einen Überfall eines Bananendiebes mit zwei angebrochenen Rückenwirbel, eine Fast-Pfändung meines gesamten gelagerten Besitzes in Deutschland. Folgend ein Diebstahl meines bereits ausbezahlten Anteils der über die Brüder lief, Betrug über Unterschriftenfälschung eines durch falsche Informationen gefakten Vertrags, dann das blockieren meiner Anteile im vorhandenen Konto. Nochmal über Jahre, aus reiner Boshaftigkeit.

Gefördert durch gesellschaftliche Spaltprogramme der Regierungen.

Ich habe mehrfach politische und händlerische Kreise gestört. Dazu gehörte keine ausgeprägte Intelligenz oder Absicht, sondern eher eine etwas naive Wahrheitsuche und keine Angst vor Horstmanns und Plankensteiners als Antreiber oder grünen Pädophilen, die sich an die anhängen, weil man ihre Vergangenheit kennt. Ich bezog Stellung zu der Woke-Agenda, die Deutschland nicht vorhandenen Rassismus vorwarf um die transatlantisch gesteuerte Umvolkung propagandistisch zu decken. Ich warnte vor einem Virus, bei dem von Beginn an klar war, dass er absichtlich aus einem Labor gesteuert wurde um eine Jahrzehnte alten Plan durchzuziehen. Ich zeigte an nüchternen Zahlen dass ein Sterblichkeit in Togo erst nach der Spritzung losging und ich brachte die Feindpolitik gegen China und Russland mit Afrika in Verbindung. Schilderte, warum fast ganz Afrika sich zu denen hingezogen fühlt und gehöre zu den Wenigen, die Öl und Gas vor Gaza als Grund für eine Eskalation recherchierten. Ich habe Debanking und Zensur hinter mir und Familie, die deshalb nicht zu mir hielt.

Ich schilderte die Schweinereien von Wasserstoff im Niger und Namibia, dass der ganze Krampf mit „Erneuerbar" eben nichts anderes ist als korrupter Krampf. Kritisierte eine Afrika-Politik, die Deutschland absichtlich von Afrika entfremdet, statt auf einzelne Länder einzugehen. War der Erste und lange der Einzige, der die Restitution von Kunst als Diebstahl aus den Museen bezeichnete, der nur dazu dient, Frauenseilschaften zu finanzieren. Hab zu allem Behaupteten handfeste Beweise und Erfahrungshintergründe und weiß also sehr klar, warum man mich vergraulte und es ist leicht nachvollziehbar, dass Leute wie ich gezielt aus Deutschland vertrieben wurden.


 
 

Nur ein winziger Ausschnitt

 

Als ich 2014 begriff, dass die Bananendiebe aus Deutschland bezahlt wurden um mich zu kriminalisieren, schrieb ich nun anekdotisch dagegen an, um durch Provokationen, die ich früher in Fachartikeln unterbrachte und publizierte, herauszubekommen, wie der Hase läuft.

Und wissen Sie was? Ich fühl mich gut dabei. Auch wenn ein paar Jahre finanziell extrem und emotionale Enttäuschungen hart waren, habe ich meine Küchenkenntnisse benutzt, es mir kulinarisch mit Blick auf den Atlantik gutgehen zu lassen und habe erneut gelernt, was Freunde bedeuten. Als man mein Hab und Gut, also auch meine Alterssicherung einkassieren wollte und meine Familie mich hängen ließ, lernte ich auch die Situation kennen, den Löffel weg werfen zu wollen. Doch wieder war im letzten Moment ein Freund da.

Weil ich telepathische Fähigkeiten besitze, die manchmal funktionieren, sitze ich da, denke an diese Freunde und Freundinnen und drücke Daumen, auf dass es ihnen gut gehen soll und sie sich des Lebens freuen. Heute hat eine frühere togoische Freundin und Lebensabschnittsgefährtin Geburtstag, der habe ich ein Hühnchen überwiesen, weil sie etwas arm ist und eine Dose Beurre de Karité, weil ihr kürzlich Kochwasser über den Fuß lief. Weshalb ich weiß, dass sie gerade arm ist.

Einmal hat der Vermieter ein Jahr lang an mich geglaubt und der Mechaniker, der mich heute ein wenig bescheisst, hat früher halt auch mal für drei Mal gar Nichts geschraubt. Alles also halb so wild. Die sich mit mir angelegt haben, bereuen fast alle es getan zu haben, weil sie teuer dafür bezahlt haben und manche wissen, dass ich noch nicht mit ihnen fertig bin. Was Einfluss auf ihre Lebensqualität haben dürfte.

Aber zwölf Jahre um nun private Dinge auszupacken ist schon der Hammer und diesen kleinen Artikel wert. Mit dem ich um Verständnis werbe, weil einige Episoden einen negativen Eindruck hinterließen.

Auch wenn ich als Hallodri schon viel Mist verzapft und gebaut habe, wäre es mir recht, in angenehmen Licht zu erscheinen. Damit möglichst viele Damen nicht ihr Interesse an mir verlieren.


  Bust_Woman
 

Der neu erworbene weibliche Knaller

 

Im Rahmen der Völkerverständigung bevorzugte Peter Herrmann als Gesprächspartner bevorzugt Frauen. Ist also Frauenexperte mit jahrzehntelanger Erfahrung mit Schwerpunkt Afrika. Wie der Titel diese Essays schon sagt, hat auch das viel mit Auspacken zu tun.

9.2. graue kleine Linie
 

Das alles hält ohnenhin nur Jemand aus, der zehn Jahre lang in der Weltgeschichte unterwegs war, gesehen und miterlebt hat, wie man ohne Geld durchs Leben kommen muss. Jetzt ist halt Schluss mit Familie und erben tun die auch nichts mehr. Denn eigentlich bin ich reich, war nur blockiert, sonst nichts. Eine Familiendynastie geht zusammen mit Deutschland den Bach runter und ich mach nun ein Kulturzentrum. Oder wieder Möbeldesign? Da war ich auch mal erfolgreich und es hat riesig Spaß gemacht. Oder Innenraumgestaltung? Da war ich auch mal erfolgreich und es hat riesig Spaß gemacht.

Faul passt nicht zu mir. Oder?


12.2.2026
nix
Pause
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So ein Blog beansprucht mehr Zeit, als manche glauben. Der Autor führt ja auch noch Korrespondenzen.

Die letzten Tage hatte ich wieder eine denkwürdige. Ein deutscher Mann, ich vermute es, dem Namen nach, erzählt, er sei Rentner. Damit assoziiert man gerne plaudern. Ich plauderte also ein wenig und schweifte um das Thema herum, lobte mich ein wenig dabei, erzählte ein wenig von den Schwierigkeiten und Differenzen des Marktes und meinte, aufgrund seiner plaudernden Antworten, ihm ein schlüssiges Bild meiner Tätigkeiten zu vermitteln. Er wollte Dies, er wollte Jenes wissen. Einerseits schilderte er sich als hochkarätigen Sammler, andrerseits machte er seltsame Verweise auf Ebay, die ich der guten Laune wegen eher meide.

Aus einer kleinen Laune heraus sendete ich ihm ein Bild einer Nok-Terrakotta und beschrieb es als schwieriges Stück, weil sie zu fast zu schön sei um wahr zu sein.

 
 

Nok. Wenn wahr, etwa 2.000 Jahre alt

 

Dann ging es um echt, Replik oder Fälschung, so im Allgemeinen und Speziellen. Ja, das Zeug auf Ebay sind Fälschungen und so weiter. Ja, und diese abgebildete sei wohl auch eine, denn mit 27 cm sei sie zu klein und außerdem völlig ohne Beschädigung ja wie ein Sechser im Lotto. Dass ich eingangs erwähnte, dass sie fast zu schön sei um wahr zu sein, schien, obwohl dies ja genau dasselbe aussagt, ein wenig unterzugehen. Doch sowohl der Versender aus Nigeria als auch mein sehr vertrauenswürdiger Händler schwörten beide, dass es sich um einen ausgegrabenen Glücksfall handele. Der Preis, den ich nicht in der Korrespondenz nannte, entspricht der Behauptung.

Nun bin ich schon ein wenig allergisch, wenn man mir Fälschung und gar Absicht unterstellt, obwohl die Schwierigkeit der Zuordnung ja in Buchstaben geschrieben steht und noch keine Probe im Labor ist. Dann: Sprung, landeten wir bei meinem schönen Widder und ich wurde auf einen Fehler in der Darstellung verwiesen.

Was fast nie geschieht, dass das Labor unter Vollstress in einer Expertise versehentlich auf der zweiten Seite das Alter eines anderen Objekts eingetragen hatte. Bei der Erstellung der Internetseite hatte ich versehentlich diese falsche Seite aus einer zugesandten pdf-Datei ins Netz gestellt. Als ich später die Originalexpertisen durchsah, fiel der Fehler auf und er wurde vom Labor umgehend korrigiert. Aber nicht von mir im Netz. Darauf aktuell hingewiesen, korrigierte ich sofort und umgehend. Zehn Minuten nach Hinweis war die Peinlichkeit behoben.

Doch was nun kam, war, was man einen schlechten Tag nennt, weil auch ein paar andere Dinge Botschaften von Hiob waren. Auto, Lager und so Zeugs halt. Der Schreiber begann nun seltsam zu werden. Vorher hatten wir es von einem ähnlichen Objekt bei der Konkurrenz, von dem ich dem Schreiber schrieb, dass ich dessen Preisgestaltung nicht verstehe. Im Gegensatz zu mir, hat die Konkurrenz zwar Preise, aber keine Angaben zu Vorhandensein einer Expertise und war eben wesentlich günstiger. Nun drängte der Schreiber, ich solle das endlich klären und ich antwortet ihm, dass ich das nicht klären kann, weil ich bei der Konkurrenz nicht über dessen Preisgestaltung diskutieren möchte.

Um nun ein Missverständnis zu begreifen, muss ich erwähnen, dass ich ihm mitteilte, dass die Seite im Netz geändert sei. Der Mann wurde nun aber hochgradig beleidigend. Ob ich ihn verarschen wolle? Ich soll endlich bereinigen und ihn nicht mit meinen langatmigen Ausführungen belästigen.

Was ist passiert. Der Mann hat die Seite der Expertise wieder besucht, aber nur wieder die alte Version gesehen. Sein von mir falsch verstandener Verweis, ich solle endlich den Fehler wegen des Alters beheben kam daher, dass sein Computer die Seite als Kopie von seiner eigenen Festplatte zog. Man nennt das Cache und diente mal früher der Energieeinsparung. Ich kenne den Vorgang zur Genüge, weil ich auf einem sehr stabilen, aber alten Computer arbeite. Es gibt deshalb bei eigentlich allen Browsern ein kleines Kreiszeichen mit Pfeil, mit dem man die Seite neu lädt. Nach meinem Hinweis dass geändert wurde, hätte ein Anklicken genügt um aktuell zu sein. Um ganz sicher zu gehen, gibt es in den Einstellungen der Browser noch den Befehl „Cache leeren". Danach zieht der Computer garantiert die neue Seite aus dem Netz.

Doch bei dem Schreiber war nun ein cholerischer Faden gerissen. Ich solle ihm mit meiner Klugscheißerei nicht auf die Nerven gehen war die Antwort auf den Versuch, dieses offensichtliche Missverständnis zu klären. Dumm gelaufen. Wieder ein potenzieller Kunde verloren. Im kategorischen Imperativ bot er den für mich viel zu niedrigen Preis der Konkurrenz ohne Altersangabe oder ich solle ihn in Ruhe lassen.

Nur einfach mal so eine Schilderung des Alltags, weil man ja nicht dauernd über Trump und Grönland schreiben kann und was das für Auswirkungen auf Togo hat. Allerdings, hier stimme ich mit Herrn Trump überein, scheint die Spritzung der Giftbrühe vor ein paar Jahren in Deutschland verheerende Auswirkungen auf den Hyppocampus Einiger gehabt zu haben.

Nicht nur die Wirtschaft geht in Deutschland den Bach runter. Auch gute Manieren.

Mir ist nach Pause.


12.2.2026
nix
Debanking
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Mir ist nicht mehr nach Pause.

Nun kriegen es die Linken mit den eigenen Waffen zu tun. Rundrum hat es die so genannten alternativen Medien getroffen, dass ihre Bankkonten gekündigt wurden. Es waren fast ausschließlich konservative Seiten, aber auch ein paar linke, die sich kritisch mit dem totalitär gewordenen Grünrot auseinandersetzten. Es ist, besonders für Freiberufler wie mich eine harte Nummer, wenn es einen trifft, doch nun erwischt es die Antifa. Selbst mit Spitzel- und Denunziantenabteilungen. Obwohl ich es niemand gönne, hat es mich bei meinem Besuch vom Tom des Tages auf der taz, doch ein wenig gefreut, diese Artikelankündigung zu sehen.


  Debanking
 

Jetzt erwischt es die Antifa

 

Ich habe gelesen, wie die tazler_:*Innen nun ganz arg empört sind und klagen wollen wegen dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit. Die sie bis vor Kurzem bei Faschisten eher angenehm empfanden. Wobei man hier wieder erwähnen muss, dass all die Faschisten seien, die nicht Grünrot sind. Während die für mich wiederum tatsächliche Faschisten sind. Die haben ein etwas einfach gestricktes Weltbild, dass eine Infragestellung von 83 Geschlechtern schon als Zuordnung für den Hitler-Fankreis gilt.

Erinnern Sie sich noch an mein Debanking Anfang 2024? Die ich nur vage aus der Dekolonisierungs- und Rassismusecke vermuten kann, weil ich ja gegen diese NGO-Unkultur mit ihrer Restitution anschreibe und im Kontrafunk aufgetreten bin. Schon damals schrieben einige Journalisten, dass die Linken da mal achtgeben sollten, dass die Geister die sie riefen, sich nicht eines Tages umdrehten.


17.2.2026
nix
Wummdenken
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Ein völlig bekloppter Titel, der höchstens ausdrückt, dass dem Autor nichts mehr einfällt.

An diesem einfältigen Tag also waren allein acht Stunden dafür da, wieder drei Objekte ins Netz zu stellen. Gestern zwei Kunstwerke. Welche es waren, dürfen Sie gerne auf der Aktuell-Seite recherchieren. Immerhin geht wenigstens das noch. Im Gegensatz zu ein paar anderen Sachen, die Altersbedingt nicht mehr ganz so potent überzeugen wie vor ein paar Jahrzehnten.

Der Schwanz hoch ist in der Beninschen Darstellung weiblich. Bereit sein wird hier signalisiert. Es gibt also viele kleine Details und Erkenntnisse, von denen nicht alle in der setiösen Objektbeschreibung auftauchen. Es könnte die Ethnologinnen und Anthroposophinnen erschreckend daran erinnern, dass ihnen was fehlt und sie dies als patriarchalische Provokation interpretieren lassen. Der Beweis ist, dass es keine Gießerinnen gibt

  Platte Leopard
 

Weiblicher Leopard

 

In einem Alter in dem andere nicht mehr wissen was sie mit dem lieben langen Tag anfangen sollen, wächst Ihrem Prophet der Kreisklasse B die Arbeit über den Kopf. Zwischendrin heult die Assitentin, weil ihr wohl Zähne wachsen und ich muss sie auf meinem dicken Bauch liegend tätscheln und trösten. Immerhin scheint solch eine Tätigkeit den Blutdruck zu senken und man kann in Ruhe darüber nachdenken, was man noch machen muss, wenn man aus dieser Lage befreit wird.

Belassen wir es dabei. Lieber noch ein Bier reingehauen auf der Avenue Madiba und sich der Hoffnung hingeben, dass Morgen, zwischen weiteren Objekten, noch irgend etwas Sinnvolles geschieht, über das sich hier beschreiben lohnt.

18.2. graue kleine Linie
 

Nur noch nebenbei. Es ist Morgen.

Die Arbeit begann heute um vier Uhr früh und ich muss daran denken, dass mein größter Luxus im Leben ist, aufstehen zu können und zu wollen wann ich will. Dass der Rhythmus sich den äußeren Gegebenheiten anpassen kann und Niemand reinquatscht oder gar befiehlt. Außer in Avepozo vielleicht die diktatorischen Hähne.

Die Hauptseite der klassischen Kunst hatte noch Programmierungen von 1994. Statt ein weiteres Objekt einzufügen, widmete sich Ihr Autor der Modernisierung. Du Gucke, Alda.

Außer einem kurzen Text sehen Sie keine Veränderung. Wissen Sie wass CSS ist? Das ist zum Beispiel nun anders, aber für Sie nicht sichtbar.


19.2.2026
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Wurstmachers Gurke
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Erinnert sich noch jemand an den Wurstmacher Reiner? Den Chef der Bananendiebe. Der mich zunächst ableimte und dann sehr vermutlich aus Deutschland ein kleines Salair erhielt um mich zu kriminalisieren? Mit einer alten Gurke, die sich als geklaut herausstellen sollte, die dann von einem anderen Bananendieb abgefackelt wurde? Der in der von mir herbeigeführten Armut dem Alkohol erlag und genau in diesem Moment ein Kumpel von ihm auftauchte, der ihm ein Auto aus Deutschland mitbrachte. Das flugs ich erwarb um Symbolgetränkt damit was zu zeigen, was ich mir selbst gar nicht genau überlegte?

Ihm haben Sie es zu verdanken, dass dieser Blog entstand. Als die Belästigungen nicht aufhören wollte, drohte ich, dass ich schreiben werde um ihn mit Tastatur zu erledigen. Die alte Karre um die es sich hier in diesen Erinnerungen dreht, wurde gestern für eine weitere technische Kontrolle repariert. Die Windschutzscheibe hatte schon mehrere Risse.


  Reiners Gurke
 

Wurstmacher Reiners alte Gurke

 

Neun Jahre fahr ich nun schon mit der Gurke, die von Beginn an schon reichlich angerostet war. Der Atlantik trägst seine Teil zum langsamen Verfall dazu. Diesmal musste man den Falz in dem die Scheibe liegt neu schweißen und verspachteln.

Begonnen hatte der auswärtige Tag, dass ich vom Libanesen wissen wollte, ob die Scheibe für knapp 100 Euronen noch da sei und der Preis mit Anbringen noch stimme. Bei der Frage, ob man gleich loslegen sollte, sagte ich einfach mal Ja und damit war der angebrochen Tag von Auto vereinnahmt. Er hatte so hoffnungsvoll damit begonnen, ein weiteres Objekt für das Internet vorzubereiten. Nun sollte alles wieder mal anders kommen als gedacht. Allerdings, um es vorwegzunehmen, mit gutem Erfolg. Der Schweißer und sein Helfer brauchten zwei Stunden und verlangten ziemlich teure 23 €, die ich auf 18 € herunterhandelte.

Danach gings zum Lackierer. Die vom Libanesen empfohlene Werkstatt war eine angenehme Überraschung. Alles aufgeräumt und sauber, legten drei Jungs, vermutlich Lehrlinge, mit ordentlichen Handgriffen los.

Gleich daneben war eine kleine Gartenwirtschaft. Müde vom Schweißer, dachte ich schon um die Mittagszeit an ein Bierchen. Denn alles begann vertrauensvoll und man muss nicht schon wieder danebenstehen. Zu wenig Flüssigkeit in mir bei dieser Hitze, setzte ich mich und guckte in Gedanken versunken nach oben.


 
 

Baum mit riesigen Blättern im Biergarten

 

Und dachte darüber nach, warum ich gerade Null Bock auf Deutschland, seine Bürokratie und seine Preise habe. Langsam sammelten sich an den Nebentischen andere Herren, deren Flüssigkeitspegel ebenfalls zu niedrig war. Keine piepsenden, kreischenden oder dumm lachenden Telefonen. Geruhsame Gespräche. Ein schöner Tag. An dem Andere arbeiten, denn ich hatte glücklicherweise meinen Computer zu Hause gelassen.

Wir erhöhten den vereinbarten Tarif von 22 € für das Drumrum der Windschutzscheibe spachteln und lackieren auf 30 €, weil der Capo vorschlug, noch drei weitere kleine Stellen, die mein heimischer Schweißer in Avepozo schon bearbeitet hatte, ebenfalls zu verschönern.

Ich setzte mich also wieder in meine Gartenwirtschaft und dachte weiter darüber nach, was dies für ein schöner, untätiger Tag war, an dem aber eindeutige Ergebnisse erzielt wurden. War schon ein Bier am hellen Tag ungewöhnlich, gab es nun ein zweites.


 
 

Stillleben im Biergarten

 

Einfach nur zu sitzen, einem kommenden oder einem gehenden Herrn einen Gruß zunicken, einen Schluck zu nehmen, sich vorzustellen, dass man die hübsche Bedienung vielleicht auch mal ... Nein. Das nicht ..., zu reagieren als eine Dame vorbeikommt und so kleine im Fett ausgebratene Teigkügelchen vier Stück mit scharfer Soße für 15 Cent verkauft, dann wieder den Baum hochgucken und die Gedanken laufen lassen wohin sie wollen.

Obwohl ... . Das mit der Bedienung. Als ich das zweite Bier auch schon nach Bringung mit einem kleinen Trinkgeld belohnte, wurde sie zunehmend freundlicher. Trinkgeld heißt hier, in so einem armen Viertel, 15 Cent. Auch hier bezahlt man eigentlich zum Schluss, aber schon nach dem ersten Bier glaubte ich, danach reicht es und ich gehe. Was ich zum Schluss erst nach dem dritten tat. Da war die Bedienung schon fast ein wenig traurig weil ich ging.

Was sich Männer halt alles so einbilden. Nach dem zweiten Bier hörte ich vor dem Garten ein wildes Getrommel. Auf Blechdosen begleiteten sich Kinder beim singen. Da tat ich etwas, was Schwierigkeiten nach sich zieht. Ich machte ein Foto, weil es mir so gefiel. Prompt hatte ich ein paar Lümmel hinter mir am Zaun, die nun eine Geschenk forderten. Entweder die Chefin des Etablissements verjagt sie, oder der Fotograf sieht ein, dass nicht alles umsonst ist im Leben. Er ruft den Ältesten, gibt ihm 50 Cent, sagt er soll so kleine Küchlein davon kaufen, sie mir zeigen um ihm dann zu sagen, er soll sie nun gerecht unter den Musikern verteilen.


  Kinder Musik
 

Kinder machen Musik auf Blechdosen

 

So also plätschert der Nachmittag vorüber, bis die Lackierer endlich fertig sind. Wieder zurück zum Libanesen, bei dem nun das Anbringen der Scheibe ein Leichtes ist und ab zurück nach Hause, wo Essen und Assistentin wartet.

Eine Impression gönne ich Ihnen zum Schluss der kleinen Plauderei noch. Es ist ein seltsames Hobby von wem auch immer, Schuhe an Stromleitungen anzuwerfen, wo sie so lange baumeln, bis irgendwann ein Sturm die Schnürsenkel reißt. Auch das hat mit Voodoo zu tun. Es beschreibt sehr indirekt, was mich die Jahre in Togo hielt und interessierte.


 
 

Schuhe an der Stromleitung

 

Mit dem Wurstmacher Reiner, der mich zwar nicht kriminalisierte wie vorgehabt, aber durch Betrug mein schleichendes temporäres Pleite gehen einleitete, begann ein Reise in den Mikrokosmos Afrikas. Togo eben. Es gibt hier 50 % Christen, 50 % Muslume und 100 % Animisten. Um den Gehalt dieses Flapsuses zu verstehen muss man hineinwachsen. Es gibt unglaublich viele Dinge über die man sich aufregen kann, aber das Land ist sehr viel weniger korrupt als Deutschland. Schon allein das hat eine hohe Attraktivität.

Bei einem Gespräch in dem ich Jemand erklären wollte, dass mir das Maß der früheren Anerkennung ein wenig fehle und es in Deutschland Mechanismen gäbe, die Personen ins Abseits treten, wenn sie Positionen aufgeben, wurde mir beschrieben, dass hier Menschen die für Andere vieles geleistet haben, diese Anerkennung bis zum Ende ihres Lebens beibehalten und man sie deshalb achte. Wenn da mal ein paar „falsche" Stempel im Leben auftauchen, von denen jeder europäische Kraftfahrer der international unterwegs ist mehrere hat, ist das nicht kriminell, sondern zeugt von Beweglichkeit.

Solche Dinge plätscherten mir an diesem Nachmittag durch den Kopf, an dem ich mich mit Blick auf den Baum fragte, warum ich mich eigentlich in diesem Chaos wohlfühle. Vor allen Dingen hatte ich das Gefühl, dass ich nun in Voodoo eingedrungen bin. Nicht durch sprktakulär schöne Veranstaltungen, für die Gert Chesi auf Facebook zuständig ist, sondern dass ich das Wesen, über Aberglauben hinaus und vorbei in seinem Wesen und in Möglichkeiten begriffen habe.

Früher war herumreisen in Afrika die Leidenschaft, die letzten 10 Jahre war es der Mikrokosmos. Links und rechts der Avenue Madiba und ein Bier bitte.



21.2.2026
nix
Arbeit
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Arme Menschen in Afrika seien arbeitslos. Ganz viele davon. Bis zu 80 %.

Sozialversicherungspflichtig, schon diese Wort provoziert Abneigung, ist die Grundlage dieser arroganten Behauptung. Wer 80 % in Deutschland liest, bekommt Mitleid oder denkt, die Bimbos sind halt rechtschaffen faul.

Sehen wir das unter dem Thema Umdenken einmal anders und sagen, sie haben halt manchmal zu wenig Arbeit aber nicht keine. Weil das notwendige Pensum von dem, das eine Gesellschaft am laufen hält, sich auf viele verteilt. Von denen die wenigsten sozialversicherungspflichtig angestellt sind. Aber eben arbeiten. Das hat schöne Vorteile für die Person, die gerade Arbeit in Auftrag geben will.

Ich bleibe mal erzählerisch beim Sechszylinderdieseldaimler der an Wurstmacher Reiner erinnern soll. Während mein neuer Vierzylinderbenzinerdaimler immer noch in der Garage steht weil die Elektronik das spinnen begann, dieses 200 PS-Monster, der zusammengepfriemelt schwer an mein Gebiss erinnert, immer noch fährt. Wie die Scheibe an das Auto kam, wissen Sie ja nun. Ich wollte die Gurke, für deren fahren man in Deutschland vermutlich in den Knast käme, jetzt auch noch schön haben. Damit die Äußerlichkeit ein wenig meinem gewünschten Image entspricht.

Meinem Schweißer brachte ich das Auto früh am Morgen mit der Bitte, hier und da und bitte auch noch dort ein paar Kleinigkeiten zu regeln, damit ich meinen Termin bei der Technikkontrolle in ein paar Tagen einhalten könne und dort eine guten Eindruck hinterlasse. Dann solle er doch bitte den Lackierer vom letzten Mal fragen, ob er so etwa am nächsten Dienstag die Gurke beilackieren könne. Als ich am Mittag das Auto abholte, war der Lackierer höchstpersönlich da. Eine stockende Konversation begann. Der Schweißer hat eine gemäßigt sprachliche Schulausbildung und ich einen starken Akzent im Französisch. Der Lackierer verstand noch weniger. Weil es viel Schweißer und viel Lackierer gibt, hatte zuerst der eine und dann auch der andere Zeit für mich, darauf konnten wir uns sprachlich einigen.

Eigentlich hätte er sogar unmittelbar Zeit, sagte der Lackierer. Eigentlich hatte auch ich unmittelbar Zeit, da Zeit in Togo eine anderer Faktor ist als dort, wo man die Uhr erfand. Stolze umgerechnete 60,- € soll mich dessen Arbeit kosten, die, zu Ihrem Verständnis, knapp vor einer Ganzlackierung anzusiedeln ist. Wobei alleine das Material 45,- verschluckt. Ich konnte aus Fairness nicht handeln. Interpretiert man den ganzen Vorgang, handelt es sich in mehrerlei Betrachtungen um so genannte Schwarzarbeit, die hier nicht diskriminierend wahrgenommen wird, sondern einfach nur Arbeit heißt. An der der togoische Staat im Centbereich beim importieren von Lack mitverdient. Aber nicht Sozialversicherungspflichtig in Bürokratie zwingt und dann noch mit 40 % direkten Steuern deutsch eine Arbeitsleistung bestiehlt.

Um sich dann solche Dinge leisten zu können:


 
 

Screenshot von Künstler_:*Innenkunst in Berlin

 

So viel zu Heizen, Kunst, Energie und leeren Gasspeichern. Ein Problem, das Togo so nicht hat.

Die Treppe ist übrigens nicht begehbar, weil die Trittstufenhöhe nach Paragraph Dingens zu hoch ist und damit gegen klare Bestimmungen verstößt. Was ja nichts macht, kommt eh nur Glasdach.

Übrigens. Trittstufenhöhe und Sozialversicherungspflichtig kommen in der Rechtschreibprüfung vor. Der Vorname Bimbo nicht.



..2.2026
nix
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